Zahnfleischentzündungen bleiben oft lange unbemerkt – dabei sind sie einer der häufigsten Gründe für Zahnverlust im Erwachsenenalter. Erste Anzeichen wie Rötung, Schwellung oder Zahnfleischbluten sollten ernst genommen werden.
Die Zahnfleischbehandlung – auch Parodontaltherapie genannt – umfasst alle Massnahmen zur Behandlung von Entzündungen des Zahnfleischs und des Zahnhalteapparats.
Ziel ist es, die Ausbreitung von Bakterien zu stoppen und den Zahnerhalt langfristig zu sichern.
Wann ist eine Behandlung notwendig?
Zahnfleischerkrankungen beginnen oft schleichend. Erste Anzeichen werden häufig unterschätzt – dabei sind sie wichtige Warnsignale.
In unserem FAQ finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Zahnfleischbehandlung – klar, kompakt und verständlich erklärt.
Diagnose und Messung der Zahnfleischtaschen
Professionelle Reinigung der Zahnwurzeln unter dem Zahnfleischrand
Desinfektion und Bakterienreduktion (ggf. mit Laser oder antibakteriellen Spülungen)
Regelmässige Nachkontrollen und unterstützende Pflege
Unbehandelte Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) führen nicht nur zu Zahnverlust, sondern können auch die Allgemeingesundheit beeinträchtigen – etwa durch erhöhte Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes-Komplikationen.
Rauchen sollten Sie nach der Dentalhygiene nicht – da sich die Verfärbungen an diesem Tag noch stärker als sonst an den Zähnen ablagern können.
Tägliche gründliche Zahnpflege, auch in den Zahnzwischenräumen
Regelmässige professionelle Zahnreinigung
Frühzeitige Kontrolle bei ersten Anzeichen
Verzicht auf Nikotin, da Rauchen das Risiko stark erhöht
Dank moderner Verfahren und lokaler Betäubung ist die Behandlung in der Regel schmerzarm.
Gingivitis ist eine oberflächliche Entzündung des Zahnfleischs und meist reversibel. Parodontitis betrifft das tieferliegende Zahnbett und führt unbehandelt zum Abbau von Kieferknochen – sie ist chronisch, aber behandelbar.