Die Parodontitis ist eine ernste Erkrankung des Zahnfleisches und des umliegenden Gewebes sowie des Knochens. Die Behandlung von Parodontitis zielt darauf ab, die Entzündung zu kontrollieren, die Bakterien zu beseitigen und geschädigtes Gewebe zu reparieren sowie den Knochenabbau des Zahnhalteapparates zu stoppen.
Parodontitis ist eine fortschreitende Erkrankung des Zahnhalteapparats. Sie entsteht durch eine dauerhafte Entzündungsreaktion, die – wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird zu ernsthaften Schäden an Zahnfleisch, Kieferknochen und letztlich zum Zahnverlust führen kann.
Ausgelöst wird diese Erkrankung vor allem durch bakterielle Beläge (Plaque), die sich am Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Wird diese Ansammlung nicht konsequent entfernt, kann sich die Entzündung in die Tiefe ausbreiten.
Leiden Sie unter Schmerzen? Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei unserer Zahnarztpraxis Bern West für eine professionelle Beratung.
Die Symptome der Parodontitis können von leichtem Zahnfleischbluten und Zahnfleischrückgang bis hin zu schwerwiegenderen Problemen wie lockeren Zähnen und starken Schmerzen reichen. Andere Anzeichen sind Zahnfleischschwellungen, Mundgeruch und Zahnfleisch, das sich von den Zähnen zurückzieht.
Die Parodontitis wird hauptsächlich durch bakterielle Plaque verursacht, die sich entlang des Zahnfleischrandes ansammelt. Faktoren wie unzureichende Mundhygiene, genetische Veranlagung, Rauchen, Diabetes und bestimmte Medikamente können das Risiko einer Parodontitis erhöhen.
Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine gründliche Untersuchung durch unseren Zahnarzt oder. Dies kann die Messung von Zahnfleischtaschentiefen, Röntgenaufnahmen und andere diagnostische Verfahren umfassen.
Die Behandlung der Parodontitis zielt darauf ab, die Entzündung zu kontrollieren, die Bakterien zu beseitigen und geschädigtes Gewebe zu reparieren. Dies kann eine professionelle subgingivale Zahnreinigung unter Anästhesie durch Ultraschall und Handinstrument, Scaling, Antibiotikatherapie und in fortgeschrittenen Fällen chirurgische Eingriffe umfassen. Je nach Anatomie, Struktur und Umfang des Defektes, ist der Knochenaufbau möglich.
Eine gute Mundhygiene, einschliesslich regelmässiges Zähneputzen, Zahnseide und regelmässige zahnärztliche Untersuchungen, ist entscheidend für die Verhinderung von Parodontitis. Rauchverzicht, eine gesunde Ernährung und die Kontrolle von Risikofaktoren wie Diabetes tragen ebenfalls zur Vorbeugung bei.
Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung der Parodontitis können dazu beitragen, irreversible Schäden zu verhindern und die Prognose zu verbessern. Bei fortgeschrittenen Fällen kann eine umfassende Behandlung notwendig sein, um das Fortschreiten der Erkrankung zu stoppen und die Mundgesundheit wiederherzustellen.